CDU/ Grüne in Bezug auf Bildung ein Totalausfall

05. Februar 2017  Bildung, Kommunalpolitik, Presse

 

CDU/ Grüne in Bezug auf Bildung ein Totalausfall

Der Unterrichtsausfall an Esslinger Schulen schmerzt tief, wie die EZ kurz vor Weihnachten berichtete. So würden z.B. junge Lehrerinnen schwanger und fallen meist ab diesem Zeitpunkt aus – von medizinischer Seite wird meist sofort ein Arbeitsverbot erteilt. Lang anhaltende Krankheiten führen oft dazu, dass Grundschulklassen ohne Klassenlehrer/in und damit ohne Bezugsperson dastehen. Die Folge: in zahlreichen Schulen wird derzeit nach Notplänen unterrichtet, z.B. werden zwei Klassen zusammengelegt oder das Ausfüllen von Arbeitsblättern ersetzt den Unterricht. Eltern sehen weder im staatlichen Schulamt noch bei den Schulleiter/innen die Verantwortlichen für diese katastrophalen Zustände. Das wäre auch ungerecht: etliche Lehrkräfte brechen ihren Erziehungsurlaub ab oder kommen aus der Pensionierung wieder zurück, um Vertretungen zu übernehmen. Lehrer/innen in Teilzeit stocken auf, andere leisten Überstunden, um die Notsituation zu überbrücken– nur die Landesregierung hält sich von allen Anstrengungen fern. Die Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und die Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) lehnten schon im Oktober jede Diskussion über neue Lehrerstellen ab – im Gegenteil: sie strichen sogar Stellen.

Der GEW- Kreisvorsitzende Hans Dörr beklagt: „Unsere mobile Lehrerreserve war schon am Anfang des Schuljahres aufgebraucht.“ Für LINKE- Stadtrat Tobias Hardt ist die Situation unzumutbar: „Das Land ist dafür zuständig, die Schulen mit Lehrkräften zu versorgen – natürlich auch mit Krankheitsvertretungen. Das ist für die Größe eines Landkreises durchaus planbar. Die Landesregierung nimmt billigend in Kauf, dass Unterricht vorhersehbar ausfällt. Sie spart an der Bildung Geld, das sie an anderer Stelle aus dem Fenster wirft. Grüne und CDU sind für die Bildung ein Totalausfall.“

 


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