Eine Stadt, eine Bürgerbahn für alle

03. Januar 2018  Aktion, Allgemein, Kommunalpolitik

Projekt S21 entgleist – Umstieg jetzt. Das spart Milliarden, die in eine Bahn für alle investiert werden können. Foto: DIE LINKE

DIE LINKE im Esslinger Gemeinderat hat den Haushaltsplan abgelehnt. Stadtrat Tobias Hardt begründet dies: „Die Stadt geht die Umsetzung der Inklusion dermaßen zögerlich an, was Grünen, SPD, CDU und Freien nichts ausmacht. Sie beschränkt ihre Initiativen für günstigen Wohnraum bisher auf die Suche nach Investoren und den Verkauf eigener Flächen. Beim Verkauf des VfL- Post- Geländes muss sie für Millionen zwei Fußballfelder wieder herstellen, die es in der Pliensauvorstadt schon gäbe. Soll es wirklich so weiter gehen?“

Für die LINKE sind ihre Initiativen noch lange nicht erledigt. „Wir bleiben dran“, erklärt Martin Auerbach, Stadtrat DIE LINKE. „Der Bebenhäuser Pfleghof muss öffentlich zugänglich bleiben, was nur mit einer kulturellen Aufgabe verbunden realisiert wird. Eine Möglichkeit dafür ist der Erhalt der Stadtbücherei an diesem Standort. Wir wären auch nicht DIE LINKE, wenn es uns egal wäre, dass unsere städtischen Räume zu Dumpinglöhnen geputzt werden.“

Die aktuelle Wohnraumnot trifft vor allem Familien mit geringen und mittleren Einkommen. Die LINKE will bezahlbaren Wohnraum, was für den Erhalt von älteren Häusern spricht. „Daher freuen wir uns, dass nun andere unsere Initiative für ein Wohnraummanagement aufgegriffen haben“ erklären Martin Auerbach und Tobias Hardt. Aber zunächst steht der Flächennutzungsplan auf der Tagesordnung. „Wir müssen zusammen mit Ihnen, den Bürgern, und den Umweltinitiativen für den Erhalt der wichtigen Freiflächen kämpfen. Dann wird es eine Stadt für alle.“, raten die beiden LINKEN.

Termine:

  • Samstag, 13. Januar, 10 – 16 Uhr, Jugendhaus KOMMA: Workshop Wohnbau + Ökologie.
  • Montag, 15. Januar, 18 Uhr, Hbf Stuttgart: 400. Montagsdemo „Sie lügen, wir demonstrieren“,. Mit Volker Lösch, Christine Prayon, Angelika Linckh, Winfried Wolf u.a.


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