Flair und Flächen sprechen für den Pfleghof

09. Februar 2019  Aktion, Allgemein, Kommunalpolitik, Presse

Stadtbücherei: Die Esslinger LINKE hält den Flächenzuschnitt der verschiedenen Räume am jetzigen Standort für die Bücherei für deutlich geeigneter als im geplanten Neubau im Hinterhof der Küferstraße. In der Heugasse gibt es große zusammenhängende Flächen, die sich auch in der Breite ausdehnen. Im Hinterhof der Küferstraße könnten dagegen vorwiegend nur schmalere, längliche Räume eingerichtet werden. Die vielen Nischen im Nachbargebäude Heugasse 11, am gegenwärtigen Standort, würden die jetzige Bibliothek sehr gut ergänzen. Zusammen mit dem Stadtmuseum im Gelben Haus und dem Hafenmarkt ergibt sich ein Kulturensemble mitten in der Altstadt, das wunderbar weiter entwickelt werden kann.

Die Stadtbibliothek der Zukunft steht vielfältigeren Aufgaben gegenüber als noch vor einigen Jahren. Täglich kommen 1.000 Besucher in die Heugasse – die Bücherei braucht mehr Platz. Hier treffen sich heute schon Schülergruppen, um Referate vorzubereiten; einzelne Besucher, um in Ruhe zu schmökern oder um am PC intensiv zu arbeiten. Eine kreative Werkstatt für neue Technologien, das allen einen Zugang zu dieser Thematik ermöglichen soll, ist auch geplant. „DIE LINKE trägt die neue Konzeption gerne mit. Aus unserer Sicht ist diese in den beiden benachbarten Gebäuden Pfleghof und Heugasse 11 besser zu verwirklichen. Hinzu kommt das von vielen Menschen geschätzte Flair“, meinen die beiden Stadträte Martin Auerbach und Tobias Hardt. Der geplante und notwendige Umbau ermöglicht selbstverständlich Barrierefreiheit auch in den historischen Gemäuern.

Es bleiben noch einige Fragen offen, Z. B.: Warum wird der Kaufpreis für das Gelände zwischen Küferstraße und Kupfergasse von 2,7 Millionen Euro nicht einberechnet? Ein neues Domizil für den Diakonieladen ist noch nicht gefunden, die Bewohner der Kupfergasse 6 verlieren ihre Wohnung.

Termin: Sonntag, 10. Februar, Bürgerentscheid über den Standort der Stadtbücherei; im Wahllokal kann mit Ausweis, auch ohne Benachrichtigung gewählt werden. Sie haben das letzte Wort.