Umgestaltung des alten ZOB in einen Park

26. Februar 2015  Kommunalpolitik

Freifläche für Jung und Alt

Die einen beschimpfen den Vorschlag der LINKEN als „Geldvernichtungsanlage“, die andern wollen sich nicht positionieren. Die Diskussion über die zukünftige Nutzung des ehemaligen ZOB kann beginnen. Die LINKE fordert eine Freifläche für Begegnungen.

Maxime aller städtebaulichen Entwicklungen scheinen Kapitalverwertung, Umsatzsteigerung und Einnahmenmaximierung zu sein; so zumindest wenn man Vorschläge und Entscheidungen von Stadtverwaltung und Gemeinderatsmehrheit der letzten Jahtzehnte Revue passieren lässt. Dabei heisst es „Bauen, Bauen, Bauen!“ Und dies in aller Regel unter Missachtung der Belange von Anwohnern, Nachbarn und Natur.

Die Stadt ist nicht nur Ort der industriellen Produktion, der Ausübung eines möglichst ungezügelten Konsumwahns, oder Durchgangsrennstrecke zwischen Eigenheim in Hanglage und weit entfernen Zielen. Sie ist auch Ort der Begegnung, der Erholung, des Dialogs, des Austauschs und der Ruhe. Diese in Jahrhunderten gewachsene Urbanität, diese Kultur darf nicht nur am Rande stattfinden. Sie braucht Raum – öffentlichen Raum und Freiflächen mitten in der Stadt. Nun gibt es in der Stadt eine Fläche, die zum Glück noch keinem Konzern oder Oligarchen gehört, sondern Eigentum der Bürger ist: der alte Zentrale Omnibus Bahnhof.

Wir halten diesen öffentlichen Raum für geeignet, endlich der Stadt das zurückzugeben, was sie braucht: Raum zum Atmen und Leben, frei von allen überbordenden Verwertungsinteressen. Die LINKE schlägt vor, einen Park zu schaffen in dem man sich gerne trifft, in dem man sich erholen kann, in dem man spielen darf, den man betritt, wenn man in der Stadt ankommt; und den man in Erinnerung behält, wenn man Esslingen verlassen muss. Hier könnte „Strand“ liegen, könnten Brunnen und Bäume stehen. Hier könnte man Feste feiern und sich gehen lassen.


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