Umstieg 21

27. September 2016  Aktion, Kommunalpolitik, Stuttgart 21

 

Umstieg 21

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19.00 Uhr, Altes Rathaus in Esslingen

Dipl.Ing. Klaus Gebhard stellt das Projekt „Umstieg 21“ vor

Ein leistungs- und ausbaufähiger Bahnhof, sicher, bequem, barrierefrei, hell und dazu noch preisgünstig. So attraktiv sieht die Alternative zu Stuttgart 21 aus. S 21 sprengt jeglichen Kostendeckel. Der Bundesrechnungshof durfte nach drei Jahren endlich seine Prognose vorlegen. Nach Presseberichten geht er von 10 Milliarden Euro für die Fertigstellung, mit mindestens zweijähriger Verzögerung, aus.

Jeder Bahnreisende in Stuttgart kennt die diversen Baugruben. Der Schlossgarten und der

Kopfbahnhof sind inzwischen schwer geschädigt. Seit Monaten herrscht weitgehend Stillstand. Große Baufortschritte sind nicht zu erwarten, solange ungeklärt ist, wer die prognostizierten 3,5 Milliarden Euro Mehrkosten zahlt. Insgesamt beträgt die Finanzierungslücke bei S 21 damit sogar rund 4,5 Milliarden Euro. Alle Projektpartner haben bisher erklärt, dass sie diese Kosten nicht übernehmen.

Dies hat Fachleute und Bahnexperten auf den Plan gerufen; unter ihnen der Architekt Dipl.-Ing. Peter Dübbers, Enkel von Paul Bonatz (der den denkmalgeschützten Kopfbahnhof vor 100 Jahren mit entwarf), der Architekturhistoriker Dr. Norbert Bongartz, Dr. Werner Sauerborn und Dipl.-Ing. Klaus Gebhard. Sie haben überlegt, wie man unter Berücksichtigung der bereits verrichteten Arbeiten schnell und kostengünstig wieder einen zukunftsorientierten und leistungsfähigen Bahnhof erhalten kann. Ihre Vorgabe: Das bisher Gebaute und Gegrabene, möglichst intelligent nutzen.

Das Wichtigste aus dem Vorschlag „Umstieg 21“: Bis zu 6 Milliarden sparen; Baustellen sinnvoll umnutzen; zentral am Hauptbahnhof: Bahn, ÖPNV, ZOB, Auto, Taxi, Rad; Züge, S- und U-Bahn wieder pünktlich; Schienenkapazität für die Zukunft; Wohnungsbau an der Prag schon heute möglich; Schlosspark kann wiederhergestellt werden; Ausbau der Gäubahn; S-Bahn-Ringschluss von den Fildern ins Neckartal. Mehr unter: www.umstieg-21.de und bei der Veranstaltung am Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19.00 Uhr im Alten Rathaus in Esslingen: Dipl.Ing. Klaus Gebhard stellt die vielen Vorteile des Projekts „Umstieg 21“ anschaulich dar; Stadträtin Claudia Moosmann erläutert die verheerenden Auswirkungen des Milliardengrabs „Stuttgart 21“ auf die Fildern und die dort wohnenden Menschen.

 


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