Renovierung und Ausbau der Stadtbücherei

04. November 2015  Allgemein, Kommunalpolitik, Presse

Renovierung und Ausbau der Stadtbücherei
Die Stadtbücherei wird von vielen Esslingern als Schmuckstück der Altstadt gesehen. Die ehrwürdigen Mauern des denkmalgeschützten Hauses geben ihm einen wundervollen Charme. Für die LINKE ist klar, die Bücherei soll an ihrem jetzigen Standort erhalten bleiben.

Damit erteilt sie der CDU eine deutliche Absage, mit Hilfe privater Investoren einen Neubau an den Bahnhof zu stellen. Dem Programm, das die Mitarbeier/innen auf die Beine stellen, gebührt riesige Anerkennung. Die Veranstaltungsreihe LesArt zieht gleichermaßen bekannte Schriftsteller wie ein begeistertes Publikum an. Die Bücherei ist regelmäßiger Treffpunkt Esslinger Autoren und einer Schreibwerkstatt. Sie ist Lernort für viele Schüler/innen und besonders beliebt auch bei Kindern, die hier vieles entdecken können. Tausend Menschen passieren täglich die Pforte. Die Bücherei hat aber ein paar Probleme: sie muss ausgebaut und gründlich renoviert werden. Der Aufzug blieb monatelang stecken, aus Dachbalken rieseln Holzspäne und Stromleitungen sind überaltert und überlastet. Es muss dringend etwas getan werden. Lösungen bieten sich an. Das Haus nebenan gehört der Stadt und steht leer, kann also für eine Erweiterung genutzt werden. Für diesen Plan liegt der Stadt bereits eine Machbarkeitsstudie vor, die 80.000 € gekostet hat. Gescheitert ist der Plan bisher daran, dass die großen Fraktionen von einer „Superlösung“ geträumt haben, die Bücherei, Stadtmuseum und Villa Merkel vereinen sollte – 15.000.000 € teuer. Bekanntlich verhindert die Steuerpolitik dieser Fraktionen in Land und Bund den notwendigen finanziellen Spielraum der Stadt. „Die Bücherei wird so vielfältig genutzt, sie darf nicht den Sparzielen zum Opfer fallen“, sagen die beiden Stadträte der LINKEN, Werner Bolzhauser und Tobias Hardt.


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