
Ohne Schlossallee und 4.000 Euro, aber mit Gefängnis und vor allem mit Inhalten. Das ist Wahlopoly – eine unterhaltsame Alternative zur Podiumsdiskussion. Auf einem auf dem Boden ausgelegten Spielfeld á la Monopoly mit verschiedenen Themenfeldern, würfeln die eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl, und je nach Feld auf dem ihr Hütchen landet, dürfen sie die Position ihrer Partei zu einem konkreten Thema erläutern. Die Redezeit ist begrenzt, und die anderen Kandidat*innen können mit einer Vetokarte dagegenhalten, sodass interessante und auch lebhafte Diskussionen entstehen. Aus dem Gefängnis kann man sich durch die Beantwortung einer Wissensfrage wieder befreien, und bei entsprechenden Feldern ist das Publikum dran Fragen zu stellen. Erkenntnisse und Unterhaltung sind garantiert. Moderiert wird das Spiel von Gesa von Leesen, Redakteurin bei KONTEXT:Wochenzeitung.





Eine aktuelle Studie des Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt, dass die Steuerpläne der Linken die größten Entlastungen für untere und mittlere Einkommensgruppen bringen würden – und gleichzeitig dem Bundeshaushalt sogar mehr Einnahmen (s. www.zew.de). Eine vierköpfige Familie mit einem/r Alleinverdiener/in und einem Einkommen von 40.000 € im Jahr würde nach den Berechnungen des ZEW bei den Plänen der Linken jährlich mit 6.150 € entlastet. Nach ihren Plänen würden Einkommen unter 7.000 € brutto im Monat (Single, Steuerklasse I) weniger Einkommensteuer bezahlen müssen.

