Nutzen Sie doch bitte den Stadtpass

Jedes Kind muss am gesellschaftlichen Leben teilhaben können; Foto: Die Linke

Kennen Sie schon den Stadtpass? Der Esslinger Stadtpass ermöglicht es Familien und Alleinerziehenden mit geringem Einkommen, Bezug von Wohngeld, Grundsicherung oder Asylbewerberleistungen ihre Kinder am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen. Wenn Sie berechtigt sind, hat das nichts mit Betteln zu tun – es steht Ihnen einfach zu. Immerhin sind es 250 Euro pro Jahr und Kind, die Sie relativ unbürokratisch für Freizeit, Sport und Bildung einsetzen können. Unsere Forderungen gehen zwar darüber hinaus: Für öffentliche Angebote wollen wir für Menschen mit geringem Einkommen freien Zugang. Aber die 250 Euro sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wir möchten Sie ermutigen den Stadtpass zu beantragen, sofern Sie es nicht schon getan haben. Sie erhalten u.a. eine Ermäßigung für die Grundschulbetreuung, den Eintritt in Freibäder, im Eisstadion, im Nymphaea, bei der Volkshochschule, für die Mitgliedschaft in einem Verein und sogar im Traumpalast-Kino. Den Stadtpass können Sie u.a. online beantragen: Dort können Sie dann nach Ihrer Anmeldung auch die Belege online abrechnen. Wichtig ist, dass Sie die Belege – z.B. Eintrittskarten, Kassenzettel usw. gut aufbewahren, da Sie nur daraufhin das Geld erstattet bekommen. Sie müssen also in Vorkasse gehen. Informationen bekommen Sie unter der E-Mail-Adresse: buergerservice-soziales@esslingen.de oder auf der Webseite der Stadt Esslingen. Unter Suche „Stadtpass“ eingeben und es öffnet sich die Seite, die auch die Online Formulare enthält. Falls Sie persönlich vorbeigehen möchten, lautet die Adresse: Beblinger Str. 3 in Esslingen. Informieren Sie sich gerne auch über den Kulturpass, der Ihnen als Erwachsener in zahlreichen Kultureinrichtungen ermäßigten Eintritt ermöglicht.
Wir, Die Linke, möchten Sie nochmals ermutigen, die Möglichkeiten des Stadtpasses zu nutzen. Ihre Kinder und Sie gehören in die Mitte der Stadtgesellschaft. Es darf nicht sein, dass Menschen wegen finanzieller Grenzen oder Nöte ausgegrenzt werden.