Wochenlang herrschte Extremhitze und jede/r hat gemerkt, dass man beim Klimaschutz nicht sparen kann. Nach Angaben des Robert- Koch- Instituts starben in diesem Sommer bereits über 14.000 Menschen an den Folgen der Hitze. Die Bundesregierung setzt derweil auf Gas, Atomkraft und die Autoindustrie. Passt das für Sie nicht zusammen? Für uns auch nicht.
Während in verschiedenen Sektoren Fortschritte bei der CO2- Reduzierung gemacht wurden, bleibt der CO2- Ausstoß bei der Mobilität konstant hoch. Bahnkunden – und solche, die es werden wollen/sollen, fordern attraktive Preise, Pünktlichkeit und Sauberkeit in den Zügen sowie den Bahnhöfen. Das Deutschlandticket kostet mittlerweile 63 Euro. Bei der Umstellung auf das 49-Euro-Ticket wurde 2023 noch damit gerechnet, dass jeder fünfte (17 Mio) ein solches nutzt. Es werden stetig weniger, im Januar 2025 waren es noch 13,5 Mio. Die Linke kann sich durchaus einen über Steuern finanzierten, fahrscheinlosen ÖPNV vorstellen, fordert zumindest aber eine deutliche Senkung des Preises für das Deutschlandticket.
Im Fernverkehr kommen die Züge nur zu ca. 65% pünktlich an. Die Probleme liegen auf der Hand: Das Schienennetz ist marode und überlastet, weil jahrelang zu wenig investiert wurde, die Arbeitsbedingungen bei der Bahn sind oft nicht gut. Die Linke fordert mehr Investitionen in die Bahn – 107 Milliarden aus dem Sondervermögen in den nächsten Jahren werden nicht reichen.
Finanzieren will das Die Linke aus Mitteln aus dem Autobahnausbau, mit einer Vermögenssteuer und natürlich durch die Kürzung des Rüstungsetats. Das Militär ist der schlimmste Klimakiller, nur muss es im Gegensatz zu allen anderen Sektoren seine CO2-Bilanz nicht veröffentlichen.

