Gute Arbeitsbedingungen helfen gegen Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel macht sich auch in vielen Bereichen der Stadt bemerkbar. Es ist nicht leicht, gute Mitarbeiter*innen zu finden und zu halten. Eine zentrale Voraussetzung dafür sind gute Arbeits- und Entlohnungsbedingungen. In manchen Bereichen gibt es gute Ansätze, in anderen müssen den warmen Worten endlich Taten folgen.

Esslingen ist Mitglied im Arbeitgeberverband und damit gelten die Regelungen des TVÖD (Tarifvertrag Öffentlicher Dienst). Wir machen uns stark, dass dies so bleibt, denn Tarifverträge sind die Leitwährung, mit der man Personal- und Fachkräftemangel entgegenwirken kann. Damit allerdings nicht genug. Wir fordern, dass für alle, auch für Hauswirtschaftskräfte, der TVÖD gilt, wenn sie öffentliche Gebäude reinigen. Deshalb: Wiedereingliederung der Reinigungskräfte in die Belegschaft der Stadt! „Gute Arbeitsbedingungen helfen gegen Fachkräftemangel“ weiterlesen

Stadtticket: Keine faulen Kompromisse!

Geraume Zeit sah es so aus, als seien sich zumindest die überwiegende Mehrheit der Fraktionen und die Gruppe „FÜR“ im Gemeinderat Esslingen einig: „Das Stadtticket muss wieder eingeführt werden!“ Zur näheren Ausgestaltung wurde deshalb ein Arbeitskreis gebildet um das weitere Prozedere zu besprechen, ab wann es wieder gilt, den Preis für die Nutzer:innen zu diskutieren und natürlich woher die Stadtverwaltung das Geld nimmt, um die Kosten zu bezahlen.

Das Stadtticket ist nicht nur eine große Hilfe für die Familienkasse der Esslinger Bürger:innen, ist auch gut für das Klima und sorgt für weniger Autoverkehr und Parkplatzsuche in Esslingen. Tobias Hardt, Stadtrat der Linken sieht diese Mehrheit nun in Gefahr und befürchtet einen wachsweichen Konsens bzw. eine Mogelpackung mit freien Fahrten zu bestimmten Anlässen – aber eben kein Stadtticket! „Es ist absurd, dass wir an der einen Stelle über 460.000 € Miete (lediglich für die von Herrn Kögel vermieteten Immobilien und ohne Umbaumaßnahmen) für die Stadtbücherei diskutieren, obwohl sie schon in einem stadteigenen Gebäude, dem Bebenhäuser Pfleghof untergebracht ist, uns dann aber angeblich kein Stadtticket leisten können sollen, weil dies viiiieeel zu teuer sei! „Stadtticket: Keine faulen Kompromisse!“ weiterlesen

Kandidat*innen für Kreistagswahl stehen fest

Foto (v.l.): Michele Pomarico, Tobias Hardt, Reinhold Riedel, Bert Heim, Edda Höfer, Martin Auerbach, Hermine Perzlmeier, Jürgen Groß;     Auf dem Bild fehlen: Michael Hsu, Alice Kraus, Jürgen Roos, Johanna Renz, Inge Wahl, André Walek, Wolfgang Wierer, Hans-Dieter Schopp

Die Linke hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Wahlkreis Esslingen zur Kreistagswahl gewählt. Es ist eine bunte Mischung an Berufen, vom Kaufmännischen Angestellten, über Wirtschaftswissenschaftler, Lehrer und Buchhändler bis zu Sozialarbeiterinnen. Mit Martin Auerbach und Reinhold Riedel kandidieren auch zwei, die bereits heute im Kreistag sind. „Kandidat*innen für Kreistagswahl stehen fest“ weiterlesen

Wenn sich Papst und Linke einmal einig sind

Die Ukraine sollte nach Worten von Papst Franziskus den Mut haben, eine „weiße Fahne“ zu hissen und ein Ende des Krieges mit Russland auszuhandeln. „Schämt euch nicht, zu verhandeln, bevor es noch schlimmer wird“, sagte der Papst in einem Interview mit dem Schweizer Rundfunksender RSI. Verhandeln sei niemals ein Sich-Ergeben. Es sei der Mut, das Land nicht in den Selbstmord zu führen. Die einzigen Gewinner eines Krieges seien die Waffenlieferanten. „Wenn sich Papst und Linke einmal einig sind“ weiterlesen

Wir brauchen Freiräume für Jugendkultur

Die Situation für Jugendliche, sich mit den gegebenen Möglichkeiten der eigenen Jugendkultur zu identifizieren ist in Esslingen nicht berauschend und mehr als ausbaufähig. Viele davon sind konsumverpflichtend und deshalb teuer. Es gilt deshalb Möglichkeiten zu schaffen, wo Jugendliche sich treffen können und sie die eigene Jugendkultur ausleben können. Die Linke schlägt u.a. vor, den Merkelpark zu beleben. „Wir brauchen Freiräume für Jugendkultur“ weiterlesen

Bücherei ist als Mietobjekt nicht finanzierbar

Geschmäcker sind verschieden – da mag dem einen oder der anderen das Modehaus Kögel besser gefallen, als der Bebenhäuser Pfleghof. Allerdings zeigt die Linke auf, dass das Modehaus als Mietobjekt nicht finanzierbar ist. Rechnen Sie bitte nach, denn eine Fehlentscheidung bindet derart viel Geld, dass andere Projekte auf der Strecke bleiben und beispielsweise Elterngebühren weiter horrend steigen. „Bücherei ist als Mietobjekt nicht finanzierbar“ weiterlesen

Die Linke will Geflüchtete besser verteilen

Aus Sicht der Linken ist eine Willkommenskultur und Integration von Geflüchteten die beste und sinnvollste Vorgehensweise für das Gemeinwesen. Je selbstverständlicher Geflüchtete zur Gesellschaft dazugehören, desto besser werden sie sich für das Zusammenleben einbringen können. Einrichtungen, in denen wie im Roser-Areal 550 Menschen auf engstem Raum untergebracht werden sollen, laufen diesem Ziel zuwider. „Die Linke will Geflüchtete besser verteilen“ weiterlesen

Wir verweigern uns ihren Kriegen!

Vor zwei Jahren, am 24. Februar 2022, fiel das russische Militär in die Ukraine ein und übersäte das Land mit einem brutalen Krieg: Ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht. Mehr als 100.000 Menschen verloren bislang ihr Leben und ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht, nicht einmal Verhandlungen.

Schon drei Tage nach Kriegsbeginn kam in einer Sondersitzung sonntags der Bundestag zusammen, um ein gigantisches Aufrüstungsprogramm zu beschließen – jeder Widerspruch unerwünscht. Für die Bundesregierung war schon vor dem Überfall klar, wer Freund und wer Feind ist. „Wir verweigern uns ihren Kriegen!“ weiterlesen