Der Hitlerfaschismus hat 6 Mio. ermordete Juden hinterlassen. Dessen bewusst, hat sich bei den Nachkriegskindern die Erkenntnis ins Bewusstsein eingeprägt: „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!“ Nie wieder dürfen Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Religion oder politischen Meinung verfolgt und ermordet werden. Das ist, zumindest mehrheitlich, die Konsequenz der deutschen Bevölkerung.
Anstatt aus den leidvollen Erfahrungen der Juden aus der eigenen Vertreibung und Tötung Lehren zu ziehen, hat die Politik der israelischen Regierung zunehmend faschistische Züge, um selbst ernannte Volksfeinde auszulöschen. Nationalismus, Rassismus, Autoritarismus, Gewaltverherrlichung und Krieg sind Begriffe, die damals die Nazis und heute die israelische Regierung benutzen, um ihren Hass auf ihre Feinde zu rechtfertigen. Es darf nicht hingenommen werden, dass die israelische Politik, die sich schon seit Jahrzehnten radikalisiert hat, der faschistischen Ideologie mit ihren verheerenden Auswüchsen immer näher kommt. Es sind nicht die Völker, es sind die Regierungen, die Kriege beschließen. Führen müssen sie die Völker. Und ausbaden!
Es ist wahr, dass besonders wir Deutsche mit Kritik an Israel haushalten sollten. Dies gilt aber auch anders herum: Wenn sich die Mittel der israelischen Regierung, die sie gegen die Palästinenser anwendet mit denen der Nazis vergleichen lassen, darf das nicht akzeptiert werden. Menschenrechte bleiben Menschenrechte und Völkerrecht bleibt Völkerrecht, das gilt für alle. Israel hat keinen Freibrief, einen Völkermord zu planen und bis zum „Endsieg“ durchzuführen. Es bleibt die Forderung, Palästina als Staat anzuerkennen und die okkupierten Gebiete zurückzugeben.

