Soziales

Wasser predigen und….

26. Februar 2017  Presse, Soziales

Wasser predigen und….

Es ist erstaunlich, wie schnell die Abgeordneten von CDU, SPD und Grüne reagieren, nachdem sie feststellten, dass die Privatvorsorge zur Rente nicht so richtig trägt. Sie beschlossen kurzerhand die Rückkehr zur guten alten Pension für sich selber.

Aber die gleichen Parteien und Abgeordneten predigen uns jeden Tag, dass ohne eine private Rentenvorsorge das System zusammenbricht. Längst gibt es andere Beispiele in europäischen Ländern, dass die staatliche Rente besser ist. Während der sogenannte Einheitsrentner in Deutschland 1050 € monatlich erhält, bezieht der österreichische Rentner rund 800 € mehr nämlich 1830€. Ganzen Beitrag lesen »

2017 wird nicht besser!

21. Januar 2017  Aktion, Internationales, Soziales

2017 wird nicht besser!
Gedanken zu Sozio‐Ökonomie und Ökologie.
Wolfgang Schreiner
Attac Esslingen, DIE LINKE Esslingen
10.1.2017
ARBEIT
Die Welt der Arbeit wird sich radikal ändern. Schlaue Algorithmen in der immer vernetzteren
Computerwelt werden zukünftig viele Aufgaben übernehmen, die seither von den „Human
Resources“ erledigt werden (Stichwort „Industrie 4.0“). Natürlich wird es einen Jobaufbau bei den
gut verdienenden Erschaffern dieser Algorithmen geben. Das sind die oberen 10 Prozent der
Einkommensskala. Darunter aber werden langfristig viel mehr Beschäftigte aus den Produktions‐ und
Dienstleistungsprozessen verdrängt werden. Nur in Bereichen, die so niederwertig sind, dass sich
eine Automatisierung wirklich nicht lohnt, werden Jobs erhalten bleiben oder in Länder des globalen
Südens transferiert. Damit verfestigt und vergrößert sich in den Industrienationen die Schicht des
Prekariats. Ganzen Beitrag lesen »

Wohnen ist kein Luxus

15. November 2016  Presse, Soziales

Wohnen ist kein Luxus

Ich weiß nicht in welchen Parallelwelten sich der Kirchheimer  FDP Ortsverband bewegt, aber sicherlich nicht bei denen die dringend preiswerten Wohnraum benötigen.
Das Zurückdrängen der öffentlichen Hand und die Privatisierung der Wohnungsbau wird als die große Lösung gepriesen. „Deregulierung“ soll das Zaubermittel sein. Mit dem neoliberalen Credo „Der  Markt wird es richten“ haben die Landesregierungen aus CDU/FDP, aus Grüne/SPD und von Grüne/CDU den gesamten sozialen Wohnungsbau nahezu eingestellt. Ganzen Beitrag lesen »

11. Oktober 2016  Presse, Soziales

 

Millionäre-Pflegegesetz

Im Artikel wird berichtet, dass 99 Prozent aller Firmenerben keine Erbschaftssteuer zahlen. Mit Unterstützung von Herrn Kretschmann ist also wieder gelungen, die Millionäre zu schonen.

Über 90 Prozent des Betriebsvermögens in Deutschland befindet sich in den Händen der reichsten 10 Prozent aller Familien. Den Löwenanteil haben die reichsten 1 Prozent. Ein gutes Zehntel aus jeder Generation erbt mehr, als die untere Hälfte der Bevölkerung im ganzen langen Arbeitsleben verdienen kann. Das heißt, wer reich geboren wird, bleibt reich. Wer arm geboren wird, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Armut zu sterben. Bei uns sind nicht diejenigen reich, die etwas leisten, sondern diejenigen, die ohne jede Anstrengung ein Vermögen erben.
Wer ein Unternehmen im Wert von 25 Millionen Euro erbt, der zahlt keinen einzigen Euro Erbschaftsteuer.
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Falsch gemischt – Pech gehabt!

07. Februar 2016  Allgemein, Presse, Soziales

Falsch gemischt – Pech gehabt!

Für wen wurde dieser Artikel eigentlich geschrieben? Man könnte den Eindruck haben, alle Deutschen beschäftigen sich mit der optimalen Anlage ihres Vermögens.

Aber: 50% aller Bundesbürger besitzen überhaupt kein Nettovermögen, die unteren 10% nur Schulden. Für diese bleibt offensichtlich nichts mehr zu mischen.

Warum also dieser Artikel? Kann es sein, dass dem Leser vorgegaukelt werden soll, das 5,1 Billionen Euro auf den Sparkonten der „normalen“ Bundesbürger liegen?

Fakt ist, dass die reiche Oberschicht, dass sind 20% der Bundesbürger, über 80% des Nettovermögens besitzen. Diese Oberschicht hat ein Problem: wohin mit dem vielen Geld.

Statt der Ratschläge aus der Zeitung hätte ich folgende Idee: Angesichts der finanziellen Engpässe beim Wohnungsbau, Bildung und anderen sozialer Projekte könnten diese Reichen doch 5% ihres Vermögens hier sinnvoll investieren.

Das wäre mit Sicherheit krisenfest und mit dauerhaftem Ertrag für uns Alle investiert.

 

Heinrich Brinker

2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt

29. Januar 2016  Kommunalpolitik, Presse, Soziales

2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt
„Wohnen gehört zu den sozialen Grundrechten. Die Deckung der Wohnkosten von Hartz-IV-Leistungsberechtigten ist die Aufgabe der Jobcenter. Diese werden zu Lasten der Betroffenen nur unzureichend erfüllt. Nach Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit (Statistik) durch DIE LINKE ergibt sich, dass auch in Esslingen Hartz-IV-Leistungsberechtigte 224 Euro ihrer Wohnkosten nicht von den Jobcentern finanziert bekommen. Sie müssen also jeden Monat zusätzlich 19 Euro selber aus den Regelleistungen aufbringen. Dies geht zu Lasten der Mittel, die eigentlich der Sicherung ihres Lebensunterhalts dienen sollen. Die Unterdeckung des Existenzminimums ist leider auch bei uns in Esslingen alltägliche Realität,“ erklärt Heinrich, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE im Kreis Esslingen.

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2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt

29. Januar 2016  Kreisverband, Soziales

2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt
„Wohnen gehört zu den sozialen Grundrechten. Die Deckung der Wohnkosten von Hartz-IV-Leistungsberechtigten ist die Aufgabe der Jobcenter. Diese werden zu Lasten der Betroffenen nur unzureichend erfüllt. Nach Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit (Statistik) durch DIE LINKE ergibt sich, dass auch in Esslingen Hartz-IV-Leistungsberechtigte 224 Euro ihrer Wohnkosten nicht von den Jobcentern finanziert bekommen. Sie müssen also jeden Monat zusätzlich 19 Euro selber aus den Regelleistungen aufbringen. Dies geht zu Lasten der Mittel, die eigentlich der Sicherung ihres Lebensunterhalts dienen sollen. Die Unterdeckung des Existenzminimums ist leider auch bei uns in Esslingen alltägliche Realität,“ erklärt Heinrich, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE im Kreis Esslingen.

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Demo und Kundgebung Freitag, 17.00 Uhr Marktplatz

01. Oktober 2015  Presse, Soziales

Zwiebel, 17. September 2015
Die Linke Esslingen
Demo und Kundgebung Freitag, 17.00 Uhr Marktplatz
Der Geograf und Berater Stefan Flaig referierte kürzlich im Rahmen der Politischen Matinée in der Dieselstraße. Er beleuchtete anhand aktueller Zahlen den demografischen Wandel und seine Folgen für Immobilienmarkt und Stadtplanung in Esslingen. Eine älter werdenden Gesellschaft und eine stagnierenden Geburtenrate machen es notwendig, dass Kommunen umdenken müssen: weg von der Ausweisung neuer Baugebiete und hin zum Erhalt und zur Wiederbelebung des Bestands. Auch hohe Zuwanderungszahlen würden an diesem langfristigen Trend nichts ändern.

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Wege zur Inklusion

01. April 2014  Soziales

Im Frühjahr 2012 forderte die LINKE in Esslingen auf Initiative von Betroffenen die vollständige Umsetzung der UN- Konvention zur gleichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben wie die für Menschen ohne. In ihrem Antrag schlug die LINKE neben einer Reihe von Beispielen auch die Einrichtung einer Stelle Inklusion vor. „Uns geht es auch um die Abschaffung von Barrieren auf Straßen und in Köpfen“, meint dazu Tobias Hardt, Kandidat auf der Gemeinderatsliste der LINKEN und selbst von einigen Einschränkungen betroffen. „Allerdings kann das nur ein Anfang sein, denn dieser Prozess lässt sich nicht in einem Jahr und schon gar nicht mit dem bisherigen Budget bewerkstelligen. Wie unvollständig die Umsetzung ist, zeigt das Beispiel Zell. Mit einem durch Bodenindikatoren für Sehbehinderte gut ausgestatteten Verkehrskreisel und Leitwegen zum Bus und zur Bahn ist mir geholfen. Aber wehe, ich müsste einen Kinderwagen zum Bahngleis wuchten.“ Die LINKE will den Prozess zur Verwirklichung der Inklusion weiter begleiten und wird konkrete Vorschläge einreichen. „Es geht nicht nur um akustische Ampelsignale und Aufzüge, aber die müssen nun einmal her“, resümiert Tobias Hardt. „Wir wollen die Inklusion in der Schule fördern. Kein Kind muss eine Sonderschule besuchen, weil man in der wohnortnahen Schule an der technischen Ausstattung sparen will.“ Ob er selber Pinsel und Farbtopf in die Hand nimmt, um die manchmal schmerzhaften und ihm verhassten Betonboller in der Stadt anzustreichen, lässt er offen – es wäre ein sinnvoller Beitrag zu einer bunteren Stadt.

Tobias Hardt