Neuer Ortsvorstand gewählt

Der neue Ortsvorstand: Jung, dynamisch und voller Frauenpower (es fehlt Marie Sedelmaier). Foto: Die Linke ES

Jung und mehrheitlich weiblich. Das ist das Ergebnis der Vorstandswahlen des Ortsverbands Esslingen. Mit Celina Blessing, Sandra Lau, Marie Sedelmaier und Anna-Sophie Strohäcker wurden gleich vier Frauen gewählt. Lukas Elskamp, Jürgen Groß und Jes Gunnesson komplettieren den Vorstand. Sechs der sieben Vorstandsmitglieder sind jünger als 35 Jahre. Ein Spiegelbild der Mitgliederentwicklung der letzten Monate, wo durch die vielen Eintritte junger Menschen deren Anteil an der Mitgliedschaft auf fast 60 % gestiegen ist. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Hermine Perzlmaier und Johanna Renz haben nicht mehr kandidiert und wurden mit einem dicken Dankeschön für ihre Arbeit verabschiedet. „Neuer Ortsvorstand gewählt“ weiterlesen

Raubzug der CDU/SPD-Regierung im Sozialen

Kundgebung gegen Sparhaushalte und für eine andere Steuerpolitik am 08.11.2025 in Stuttgart; Foto: ver.di

Bundeskanzler Merz will die Bundeswehr zur “stärksten konventionellen Armee Europas“ machen. Aktuell umfasst der Verteidigungshaushalt 87 Mrd. Euro; bis 2029 soll er auf 225 Mrd. Euro (fast 50 % des Bundeshaushalts) anwachsen, der größte Teil davon auf Schuldenbasis. Begründung: Spätestens 2029 würde der Russe vor der Nato-Tür stehen. Deshalb müsse man bis dahin aufgeholt haben. Dass allein die europäischen NATO-Staaten außer bei Raketen und Atomwaffen in beinahe jeder Waffengattung gegenüber Russland bereits jetzt eine mehrfache Überlegenheit haben, wird bewusst verschwiegen.

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Zweckentfremdungsverbot endlich umsetzen

Wohnen ist ein Grundrecht und es ist unmoralisch Wohnungen leerstehen zu lassen; Foto: Die Linke

Die Linke und FÜR Esslingen drängen im Gemeinderat darauf, dass das Zweckentfremdungsverbot endlich personell ausreichend ausgestattet und fachlich angegangen wird. Unter Verschiedenes erfuhren die Mitglieder des Ausschusses „Bauen Mobilität Klimaschutz“ mehr als zufällig, dass die Inhaberin der 25%- Stelle beim Baurechtsamt, die für die Umsetzung des Zweckentfremdungsverbots zuständig ist, seit Januar (!) im Mutterschutz und anschließend in Elternzeit ist.

Die Linke und FÜR hakten nach, fragten nach bisherigen Ergebnissen und wollten wissen, wie das in anderen Städten funktioniert. In Mannheim sind 2,5 bzw. drei Vollzeitstellen mit der Umsetzung des Zweckentfremdungsverbots betraut. Fazit: So wie bisher kann das nicht weitergehen. Notwendig ist die Einrichtung einer Vollzeitstelle, ggf. aus anderen Bereichen und auch nicht zwingend beim Baurechtsamt angesiedelt. Wichtig ist die enge Kooperation mit der Stabstelle „Wohnen“ und neben der Fachlichkeit eine hohe Motivation. Die Verwaltung muss ihre Möglichkeiten nutzen, das Thema in der Öffentlichkeit zu platzieren, z.B. im Amtsblatt. Es kann nicht sein, dass angesichts einer langen Liste der Notfallkartei Wohnraum ungenutzt bleibt – Eigentum verpflichtet. Menschen, die leerstehenden Wohnraum melden, haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wie es nach ihrer Anzeige weitergeht. Zwar gibt die Verwaltung an, dass dies bereits getan werde, jedoch haben wir von einem engagierten Stadtrat erfahren, dass er auf seine Meldungen hin keine Rückmeldung erhalten hatte. Vor allem müssen dem Gemeinderat Ergebnisse vorgelegt werden. Schließlich hat sich die Stadt selbst 12 gewonnene Wohneinheiten pro Jahr als Ziel gestellt.

Die Linke und FÜR Esslingen drängen im Gemeinderat darauf, dass das Zweckentfremdungsverbot endlich personell ausreichend ausgestattet und fachlich angegangen wird. Unter Verschiedenes erfuhren die Mitglieder des Ausschusses „Bauen Mobilität Klimaschutz“ mehr als zufällig, dass die Inhaberin der 25%- Stelle beim Baurechtsamt, die für die Umsetzung des Zweckentfremdungsverbots zuständig ist, seit Januar (!) im Mutterschutz und anschließend in Elternzeit ist. Die Linke und FÜR hakten nach, fragten nach bisherigen Ergebnissen und wollten wissen, wie das in anderen Städten funktioniert. In Mannheim sind 2,5 bzw. drei Vollzeitstellen mit der Umsetzung des Zweckentfremdungsverbots betraut. Fazit: So wie bisher kann das nicht weitergehen. Notwendig ist die Einrichtung einer Vollzeitstelle, ggf. aus anderen Bereichen und auch nicht zwingend beim Baurechtsamt angesiedelt. Wichtig ist die enge Kooperation mit der Stabstelle „Wohnen“ und neben der Fachlichkeit eine hohe Motivation. Die Verwaltung muss ihre Möglichkeiten nutzen, das Thema in der Öffentlichkeit zu platzieren, z.B. im Amtsblatt. Es kann nicht sein, dass angesichts einer langen Liste der Notfallkartei Wohnraum ungenutzt bleibt – Eigentum verpflichtet. Menschen, die leerstehenden Wohnraum melden, haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wie es nach ihrer Anzeige weitergeht. Zwar gibt die Verwaltung an, dass dies bereits getan werde, jedoch haben wir von einem engagierten Stadtrat erfahren, dass er auf seine Meldungen hin keine Rückmeldung erhalten hatte. Vor allem müssen dem Gemeinderat Ergebnisse vorgelegt werden. Schließlich hat sich die Stadt selbst 12 gewonnene Wohneinheiten pro Jahr als Ziel gestellt.

Sparen beim Personal, aber Millionen für den „Kögel“

Verwaltung hat Haushaltsentwurf 2026/27 vorgelegt; Foto: Die Linke

Am Montag hat die Verwaltung ihren Vorschlag für den Doppelhaushalt 2026/27 in den Gemeinderat eingebracht. Es soll gespart werden – vor allem beim Personal. Dabei wollte die Verwaltungsspitze erst vor kurzem noch gemeinsam mit den größeren Fraktionen einen fünften Bürgermeister durchdrücken. Dies konnte verhindert werden. Die Verwaltungsspitze weinte Krokodilstränen: Zwar fiele ihnen auch keine Kommune ein, die bei dieser Größe 5 Bürgermeister hätte, aber sie hätten ja so viel Personal. „Sparen beim Personal, aber Millionen für den „Kögel““ weiterlesen

Nein zur Überwachung durch Palantir!

Transparent auf der No Palantir-Demo; Foto: Die Linke

Am vergangenen Samstag, 04.10.2025, fand eine erste Demonstration gegen die Einführung der Überwachungssoftware Gotham von Palantir statt. Redner*innen aus der Zivilgesellschaft, u.a. vom Chaos Computer Club und Maike Schollenberger, Landesbezirksleiterin von verdi, sowie mehrerer Parteien – Mersedeh Ghazaei, eine der drei Spitzenkandidatinnen der Linken zur Landtagswahl, Nikolas Fink, MdL für die SPD, ein Vertreter von Volt sowie mehrere einfache Mitglieder der Grünen – kritisierten den Kabinettsbeschluss der grün-schwarzen Landesregierung zur Änderung des Polizeigesetzes für den Einsatz der Überwachungssoftware. Nachdem die Grünen in der Landesregierung vor der CDU eingeknickt sind, ist nun zu befürchten, dass der Landtag das Gesetz durchwinken wird. Die Beratungen beginnen in dieser Woche. „Nein zur Überwachung durch Palantir!“ weiterlesen

Die Linke steht zum Bürgerentscheid

Übergabe der Unterschriften für einen Bürgerentscheid an OB Klopfer; Foto: Die Linke

Am Montag dieser Woche wurden fast 9.500 Unterschriften für einen Bürgerentscheid zum zukünftigen Standort der Bücherei an OB Klopfer übergeben. Fast doppelt so viele wie nötig gewesen wären. Ein klares Zeichen für „direkte Demokratie“ in Esslingen. „Wir hatten beantragt, der Gemeinderat möge die Frage des Büchereistandorts zum Thema einer Bürger*innenbefragung machen und fanden im Gemeinderat keine Mehrheit“, erinnert sich Martin Auerbach, Vorsitzender der Fraktionsgemeinschaft Die Linke/FÜR Esslingen und Mitinitiator des Bürgerbegehrens. Er ist stolz auf die große Anzahl an Unterschriften, im Vergleich zum letzten Mal ohne eine Galionsfigur wie Wolfgang Drexler und ohne Büropersonal. „Die Linke steht zum Bürgerentscheid“ weiterlesen

„Druck von der Straße“

Auch Die Linke strampelt für eine gute Verkehrspolitik; Foto: M. Auerbach

Offiziell 5000 Radler*innen bei der „Sternfahrt“ des ADFC zeigten deutlich, dass dringend mehr für sichere Fahrradmobilität getan werden muss. Verkehrsminister Hermann (Grüne, seit 15 Jahren im Amt) sprach bei der Zwischenkundgebung in Esslingen, gelobte Besserung und wies die Schuld weit von sich. Dies ist in etwa so, als würde OB Klopfer (der ebenfalls sprach) sagen, dass er ja nur eine unmaßgebliche Stimme im Gemeinderat hat. Die Verzögerungen beim Ausbau des Radschnellwegs läge an den Städten und der Zusammenarbeit mit den Kommunen. „„Druck von der Straße““ weiterlesen