Geraume Zeit sah es so aus, als seien sich zumindest die überwiegende Mehrheit der Fraktionen und die Gruppe „FÜR“ im Gemeinderat Esslingen einig: „Das Stadtticket muss wieder eingeführt werden!“ Zur näheren Ausgestaltung wurde deshalb ein Arbeitskreis gebildet um das weitere Prozedere zu besprechen, ab wann es wieder gilt, den Preis für die Nutzer:innen zu diskutieren und natürlich woher die Stadtverwaltung das Geld nimmt, um die Kosten zu bezahlen.
Das Stadtticket ist nicht nur eine große Hilfe für die Familienkasse der Esslinger Bürger:innen, ist auch gut für das Klima und sorgt für weniger Autoverkehr und Parkplatzsuche in Esslingen. Tobias Hardt, Stadtrat der Linken sieht diese Mehrheit nun in Gefahr und befürchtet einen wachsweichen Konsens bzw. eine Mogelpackung mit freien Fahrten zu bestimmten Anlässen – aber eben kein Stadtticket! „Es ist absurd, dass wir an der einen Stelle über 460.000 € Miete (lediglich für die von Herrn Kögel vermieteten Immobilien und ohne Umbaumaßnahmen) für die Stadtbücherei diskutieren, obwohl sie schon in einem stadteigenen Gebäude, dem Bebenhäuser Pfleghof untergebracht ist, uns dann aber angeblich kein Stadtticket leisten können sollen, weil dies viiiieeel zu teuer sei! „Stadtticket: Keine faulen Kompromisse!“ weiterlesen



Die Situation für Jugendliche, sich mit den gegebenen Möglichkeiten der eigenen Jugendkultur zu identifizieren ist in Esslingen nicht berauschend und mehr als ausbaufähig. Viele davon sind konsumverpflichtend und deshalb teuer. Es gilt deshalb Möglichkeiten zu schaffen, wo Jugendliche sich treffen können und sie die eigene Jugendkultur ausleben können. Die Linke schlägt u.a. vor, den Merkelpark zu beleben.
Geschmäcker sind verschieden – da mag dem einen oder der anderen das Modehaus Kögel besser gefallen, als der Bebenhäuser Pfleghof. Allerdings zeigt die Linke auf, dass das Modehaus als Mietobjekt nicht finanzierbar ist. Rechnen Sie bitte nach, denn eine Fehlentscheidung bindet derart viel Geld, dass andere Projekte auf der Strecke bleiben und beispielsweise Elterngebühren weiter horrend steigen. 
Aus Sicht der Linken ist eine Willkommenskultur und Integration von Geflüchteten die beste und sinnvollste Vorgehensweise für das Gemeinwesen. Je selbstverständlicher Geflüchtete zur Gesellschaft dazugehören, desto besser werden sie sich für das Zusammenleben einbringen können. Einrichtungen, in denen wie im Roser-Areal 550 Menschen auf engstem Raum untergebracht werden sollen, laufen diesem Ziel zuwider.
Vor zwei Jahren, am 24. Februar 2022, fiel das russische Militär in die Ukraine ein und übersäte das Land mit einem brutalen Krieg: Ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht. Mehr als 100.000 Menschen verloren bislang ihr Leben und ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht, nicht einmal Verhandlungen.