Mitte Januar trafen sich die Kandidatinnen und Kandidaten, um sich zur kommenden Gemeinderatswahl zu positionieren. In einer harmonisch verlaufenen Wahl um die Aufstellung der Listenplätze waren sich die sonst diskussionsfreudigen Mitglieder schnell einig. Die vorderen Plätze wurden an Tobias Hardt und Martin Auerbach vergeben, die schon die letzten 5 Jahre die linke Stimme im Gemeinderat erhoben. Danach folgt ein erfrischend buntes Gemisch an Menschen, die in ihrer Zusammensetzung die Bevölkerung repräsentieren. Viele Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund, Alte und Junge, Arbeiter und Hochschulprofessoren, Rentner und Juristen, Angestellte, Unternehmer und Studenten bringen eine Menge an Erfahrungen mit und sind sich alle darin einig, Esslingen lebenswerter zu gestalten.
Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sehen die Kandidatinnen und Kandidaten darin, die soziale Komponente aufzuwerten, etwa die Reduzierung der Elternbeiträge in Kitas oder für die Wiedereinführung des Stadttickets. Für die Linke ist es auch enorm wichtig, mehr Bürgerbeteiligung zu erreichen, weshalb sie dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung auch künftig auf die Pelle rücken wird, um Beschlüsse im Hinterzimmer zu verhindern. Wir kämpfen für eine menschen- und umweltfreundliche Mobilität und haben Vorschläge, wie das zu erreichen ist.
Wir werden Sie und euch bis zur Gemeinderatswahl im Juni und darüber hinaus informieren, was uns alles wichtig ist, Esslingen lebenswerter zu machen. Unsere Wahlkampftruppe ist schon fleißig dabei, diesbezügliche Ideen auszuarbeiten. Wir hoffen darauf, dass Sie diese auch teilen werden und uns Ihre Stimme schenken. Wir wollen erreichen, unsere 3 Gemeinderatsplätze nicht nur zu verteidigen sondern auszubauen. Vielleicht haben Sie auch Themen, die Sie ärgern und die aus Ihrer Sicht geändert werden müssen? Anregungen nehmen wir gerne auf: heimbert@t-online.de. Wir würden uns freuen.



Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Mit ihr wurden erstmalig die grundlegenden Rechte und Freiheiten aller Menschen allgemein anerkannt. Die Frage, wie man mit Verstößen gegen universelle Grundrechte umgeht, ist aktueller denn je. Die Verwirklichung ihrer Rechte können nicht als gegeben angesehen werden. Vielerorts werden Menschenrechte nicht beachtet, mit Füßen getreten oder einfach ignoriert. Bewaffnete Konflikte, politische Gewalt, Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung von Minderheiten, Einschränkung von Meinungsfreiheit und Armut auf der ganzen Welt zeugen täglich von der mangelnden Umsetzung der Menschenrechte.
Am Tag der Arbeit gehen die Gewerkschaften auch im Jahr 2023 wieder auf die Straße. In der ganzen Region Stuttgart wird es zahlreiche Aktionen und Kundgebungen geben, so auch in Esslingen. In diesem Jahr ist das Motto der acht DGB-Gewerkschaften