Aufruf:
Esslinger Bündnis für Demokratie ruft auf: Brandmauer gegen Rechtsextremismus am 12.05.2024 am Alten Rathaus in Esslingen
Es ist offiziell: Die AfD kandidiert erstmals für den Esslinger Gemeinderat. Mit 13 Bewerber:innen tritt die Partei bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 an.
Noch ein Grund mehr für ein aktives, gemeinschaftliches und entschlossenes Engagement zur Stärkung der Demokratie und für Weltoffenheit und Menschenrechte vor Ort – jetzt auch verstärkt auf lokaler Ebene. Lasst uns in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam ein Zeichen für Demokratie und Menschenrechte und gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus setzen.
Wir werden im Vorfeld der Kommunalwahl nach der beeindruckenden Demo vom 28.1.24 mit knapp 8.000 Teilnehmenden auf dem Esslinger Marktplatz ein weiteres Zeichen setzen: Wir, das Esslinger Bündnis für Demokratie und Menschenrechte, rufen auf zum Bau einer „Brandmauer“ um das Esslinger Alte Rathaus, um unsere Demokratie gegen rechtsextremes, populistisches und menschenverachtendes Gerede und Verhalten zu schützen und um auf die Gefahr hinzuweisen, die hinter der Ideologie der AfD steht.
WANN:
Am Sonntag, den 12.5.24 ab 11 Uhr wird gebaut – bringt Umzugskartons als Mauerwerk mit, seid zahlreich und kreativ beim Beschriften und Bemalen.
WO:
Vor dem alten Rathaus Esslingen, Rathausplatz
Das KOMMA (Maille 5-9) in Esslingen bietet zur Vorbereitung Raum zum Basteln und Malen: Die Werkstatt ist offen am Mittwoch, 8.5.24 von 17-22 Uhr und am Freitag, 10.5.24 von 12-18 Uhr. Bitte Kartons, Farben, Pinsel mitbringen.
Lasst uns erneut ein beeindruckendes Zeichen setzen. Macht mit, bringt Familie, Freund:innen, die Nachbarschaft mit.



Der Fachkräftemangel macht sich auch in vielen Bereichen der Stadt bemerkbar. Es ist nicht leicht, gute Mitarbeiter*innen zu finden und zu halten. Eine zentrale Voraussetzung dafür sind gute Arbeits- und Entlohnungsbedingungen. In manchen Bereichen gibt es gute Ansätze, in anderen müssen den warmen Worten endlich Taten folgen.
Esslingen hat sich 2014 mit einem Aktionsplan auf den Weg zu einer inklusiven Stadt gemacht. Dieser Weg erweist sich vor allem bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum als steinig, da man für viele dieser Aufgaben Geld in die Hand nehmen muss und Mitarbeiter*innen braucht.
Geraume Zeit sah es so aus, als seien sich zumindest die überwiegende Mehrheit der Fraktionen und die Gruppe „FÜR“ im Gemeinderat Esslingen einig: „Das Stadtticket muss wieder eingeführt werden!“ Zur näheren Ausgestaltung wurde deshalb ein Arbeitskreis gebildet um das weitere Prozedere zu besprechen, ab wann es wieder gilt, den Preis für die Nutzer:innen zu diskutieren und natürlich woher die Stadtverwaltung das Geld nimmt, um die Kosten zu bezahlen.
Die Situation für Jugendliche, sich mit den gegebenen Möglichkeiten der eigenen Jugendkultur zu identifizieren ist in Esslingen nicht berauschend und mehr als ausbaufähig. Viele davon sind konsumverpflichtend und deshalb teuer. Es gilt deshalb Möglichkeiten zu schaffen, wo Jugendliche sich treffen können und sie die eigene Jugendkultur ausleben können. Die Linke schlägt u.a. vor, den Merkelpark zu beleben.
Geschmäcker sind verschieden – da mag dem einen oder der anderen das Modehaus Kögel besser gefallen, als der Bebenhäuser Pfleghof. Allerdings zeigt die Linke auf, dass das Modehaus als Mietobjekt nicht finanzierbar ist. Rechnen Sie bitte nach, denn eine Fehlentscheidung bindet derart viel Geld, dass andere Projekte auf der Strecke bleiben und beispielsweise Elterngebühren weiter horrend steigen.
Aus Sicht der Linken ist eine Willkommenskultur und Integration von Geflüchteten die beste und sinnvollste Vorgehensweise für das Gemeinwesen. Je selbstverständlicher Geflüchtete zur Gesellschaft dazugehören, desto besser werden sie sich für das Zusammenleben einbringen können. Einrichtungen, in denen wie im Roser-Areal 550 Menschen auf engstem Raum untergebracht werden sollen, laufen diesem Ziel zuwider.