Riesiger Andrang bei Jan van Aken in Stuttgart

Mitreißende Veranstaltung mit Jan van Aken; Foto: Ali Carman

Mit über 800 Menschen startete Die Linke Stuttgart gestern in die letzten 3 Wochen bis zur Bundestagswahl. Und auch aus Esslingen waren einige dabei. Unser Spitzenduo aus Baden-Württemberg, Sahra Mirow und Luigi Pantisano, unser Co-Vorsitzender Jan van Aken und der Politiksatiriker Jean-Phillippe Kindler haben den großen Saal im Gewerkschaftshaus in Stuttgart zum Beben gebracht. Das ist kein gewöhnlicher Wahlkampf. Das ist eine Bewegung, die wir gemeinsam aufbauen. Zusammen kämpfen wir für eine starke soziale und ökologische Kraft, die im Bundestag, auf der Straße und überall konsequent antifaschistisch bleibt. Auf geht´s! „Riesiger Andrang bei Jan van Aken in Stuttgart“ weiterlesen

Die Linke will mehr Steuergerechtigkeit

Eine aktuelle Studie des Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt, dass die Steuerpläne der Linken die größten Entlastungen für untere und mittlere Einkommensgruppen bringen würden – und gleichzeitig dem Bundeshaushalt sogar mehr Einnahmen (s. www.zew.de). Eine vierköpfige Familie mit einem/r Alleinverdiener/in und einem Einkommen von 40.000 € im Jahr würde nach den Berechnungen des ZEW bei den Plänen der Linken jährlich mit 6.150 € entlastet. Nach ihren Plänen würden Einkommen unter 7.000 € brutto im Monat (Single, Steuerklasse I) weniger Einkommensteuer bezahlen müssen.

Die Linke hat als einzige Partei auch ein Konzept zur Finanzierung             Weniger Steuern für einen Großteil der Menschen, aber mehr Geld für den Staat – wie soll das gehen? Indem Die Linke unter anderem Großverdiener und Superreiche durch eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 53 % und eine Reichensteuer stärker zur Kasse bitten will, eine Vermögenssteuer für Millionäre und Milliardäre und eine höhere Besteuerung großer Erbschaften einführen will. Deutschland ist kein armes Land, nur der Reichtum ist extrem ungleich verteilt. Deshalb will Die Linke ein gerechtes Steuersystem. Wir brauchen eine Umverteilung von oben nach unten!!!

AfD nimmt den unteren Einkommen und gibt den Reichen
Ganz anders dagegen die Effekte der Steuerpläne der AfD. Hier profitieren besonders die höheren Einkommensklassen. Nach den Berechnungen des ZEW würden bei der AfD Großverdiener mit Haushalteinkommen über 180.000 € im Jahr mit 19.190 € entlastet, Einkommen bis 40.000 € im Jahr hätten dagegen sogar höhere Belastungen. Die AfD, die sich gerne als Anwalt der kleinen Leute darstellt, macht genau das Gegenteil.

Durch die Pläne der Linken hätten nicht nur die unteren und mittleren Einkommen mehr Geld, durch die höheren Steuern für Reiche hätte der Staat sogar mehr Einnahmen, von denen indirekt auch die Länder und Kommunen profitieren könnten. Bedarf gibt es hier zur Genüge. Um nur einige Beispiele zu nennen: Schaffung bezahlbaren Wohnraums, mehr Personal in städtischen Einrichtungen, mehr PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden oder die Sanierung des Marktplatzes.

Stadtticket – Was Menschen bewegen können

Oberleitungsbusse: Die beste Lösung für Esslingen; Foto: SVE

Vor Weihnachten traf der Gemeinderat noch zwei gute Entscheidungen, was nicht immer der Fall ist. Der lange Atem der Bürger*innen unserer Stadt hat sich gelohnt. Zwar später als sich das Die Linke vorgestellt hat, kehrt das Stadtticket am 1. September zurück. Es kostet dann 3,80 Euro für eine Person und 7,60 Euro für eine Gruppe. Es gilt einen Tag im gesamten Stadtgebiet. „Stadtticket – Was Menschen bewegen können“ weiterlesen

Warum Christinnen und Christen DIE LINKE wählen sollten

Franz Segbers; Am 02.02.25 im Zentrum Zinsholz in Ruit

Die Reichen werden reicher und die Armen zahlreicher. Rechtsruck und Fremdenfeindlichkeit nehmen zu. Die Demokratie steht unter Druck. Über allem wölbt sich die Klimakrise.

Armut ist kein Naturereignis, sondern wird politisch gemacht. Jede Bürgerin, jeder Bürger hat das Recht auf ein Leben ohne Armut, auch bei Arbeitslosigkeit. Das Bürgergeld schützt nicht vor Armut. Wer arbeitet, darf nicht in Armut geraten. Wir brauchen Löhne, die vor Armut schützen. Löhne müssen zum Leben reichen, nicht nur zum Überleben.

Menschen brauchen soziale Sicherheit, damit sie ein gutes Leben haben können. Wenn große Firmen und Vermögende gerecht besteuert werden, dann ist genug für alle da.

Wir sollten ein Zeichen gegen rechte und neoliberale Stimmen setzen.

Die LINKE ist Kraft und Hoffnung für all diejenigen, die an den Rand gedrängt werden, die den „Laden am Laufen halten“ und am Monatsende doch nicht genug übrighaben, die sich vor der Zukunft fürchten oder sich eine bessere Welt wünschen. Der kommende Bundestag braucht eine hörbare Stimme für die Sorgen der Menschen. Der Bundestag braucht eine Kraft, die soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Schöpfung zusammenhält.

Die LINKE ist eine solche. Darum sollten Christ*innen die LINKE wählen!

Dr. Franz Segbers, emeritierter Professor für Sozialethik / Universität Marburg, wird am 02.02.25 um 11 Uhr im Zentrum Zinsholz in Ruit über die christliche Soziallehre referieren.

VfL Post: Richtiges Projekt am richtigen Ort

VfL Post-Gelände: Grünes Herzstück der Pliensauvorstadt; Foto: Die Linke ES

Seit 2016 kämpft ein Stadtteil um sein grünes Herzstück. Jetzt plötzlich stehen die Aussichten so gut wie noch nie, dass das Gelände nicht dem Wohnbau zum Opfer fällt. „Das falsche Projekt am falschen Ort“, nannte der Vorsitzende des Bürgerausschusses der Pliensauvorstadt, Andreas Jacobsen, das Bauvorhaben und begründete es mit der einzigen nicht versiegelten Fläche in der Vorstadt, auf der die Stadt in absehbarer Zeit bauen will. Das Gelände befindet sich in einer Frischluftschneise, ein hohes Gut im Neckartal. Gerade die Vorstadt ist jetzt schon eng bebaut und steht vor weiteren Großbaustellen: Die Nürk-, Roser- und Hahn-Areale sind für den Wohnbau vorgesehen. Die Stadt wird wohl kaum mit der dafür notwendigen Infrastruktur nachkommen. Die Grundschule platzt beispielsweise trotz der begonnenen Maßnahmen aus allen Nähten. Andreas Jacobsen: „Fangt damit mal an“. Verärgert sind die Menschen aus der Pliensauvorstadt auch über den ISEK-Prozess (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept), bei dem die Stadt gemeinsam mit den Bewohnern Ideen und Perspektiven entwickeln wollte. Die Fragen waren so formuliert, dass alles dabei herauskommen durfte außer einer Ablehnung der Bebauung des VfL Post-Geländes. Das aber ist nun mal die Frage, die den Menschen auf den Nägeln brennt. Haben in den letzten Jahren vor allem Linke und FÜR die Vorstädter*innen für den Erhalt von Erholungs- und Freiflächen auf dem VfL Post-Gelände unterstützt, mehren sich nun die Stimmen aus dem Gemeinderat, die ebenfalls Abstand vom Wohnbau nehmen. Ein gemeinsamer Antrag von Grünen und WIR/Sportplätze erhalten liegt vor, ebenso ein Antrag von der Fraktionsgemeinschaft FDP/ VOLT. Letzteres überrascht, freut Die Linke aber umso mehr. Wenn bei Beteiligungsprozessen – und als solcher war der ISEK vorgesehen – auf die betroffenen Menschen vertraut wird, dann kommt auch das richtige Projekt an den richtigen Ort, meint Die Linke.

Für eine solidarische Gesellschaft!

Gemeinsam gegen Rechts; Foto: Agentur Blumberg

Wir hoffen, dass Sie alle gut ins neue Jahr gekommen sind. Der Anfang ist ja meist nicht so schwierig, aber was bringt das restliche Jahr? Neben den geopolitischen Themen wie dem Krieg Russlands gegen die Ukraine, dem Krieg in Palästina oder der weiteren Entwicklung in Syrien steht innenpolitisch vor allem die Bundestagswahl am 23. Februar im Mittelpunkt. Bekommen wir eine Regierung mit Friedrich Merz als Kanzler, der die härtesten sozialen Einschnitte in der Geschichte der Bundesrepublik plant? Wie weit lassen sich SPD und Grüne auf eine solche Politik ein? Als Die Linke stehen wir für eine andere Politik. „Für eine solidarische Gesellschaft!“ weiterlesen

Ein gutes und friedliches 2025!

Die Linke Esslingen wünscht einen guten Start ins neue Jahr; Foto:nck_gls

Das Jahr geht zu Ende und jede und jeder wird seine eigene Bilanz ziehen. Und dann kann man sich ja schon wieder neue Vorsätze vornehmen und frischen Tatendrang entfalten.

So kann man bis 19.01. beim Kulturamt (Rathausplatz 3, 73728 Esslingen am Neckar) z.B. noch eine Person oder Initiative für den Theodor-Häcker-Preis und die Theodor-Häcker-Ehrung 2026 vorschlagen. Die Stadt Esslingen vergibt den Preis für politischen Mut. „Ein gutes und friedliches 2025!“ weiterlesen