Frieden auf Erden ist möglich

21. Dezember 2019  Aktion, Allgemein, Friedenspolitik, Presse
Wir wünschen allen Menschen: Ruhige, erholsame, besinnliche Tage, Erleuchtung und ein Ende der Gewalt, die von Deutschland ausgeht. Foto: DIE LINKE

In den Tagen vor Weihnachten gibt es viel zu tun. Wir feiern, stellen festliche Menüs zusammen, freuen uns auf Besuch von Freunden und Familie, beschenken uns gegenseitig. Wir besuchen Konzerte und Gottesdienste. All dies ist nur möglich weil wir hier in Frieden leben.

Seit Jahren werden neue Feindbilder aufgebaut: insbesondere der Islam, Russland und China. Westliche Staaten unter Führung der USA, der NATO und mit Beteiligung Deutschlands führen Kriege, auch den sogenannten Krieg gegen den Terror. In den Ländern, in die hinein der Krieg, der staatliche Terror, getragen wird, wie Jugoslawien, Afghanistan, Pakistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen oder Mali zerstört er die Gesellschaften. Mehr als 2 Millionen Menschen sind diesen Kriegen zum Opfer gefallen. Kriege, Freihandel, Konkurrenz um knappe Ressourcen und Folgen des Klimawandels führen zu Leid, Elend und millionenfachen Fluchtbewegungen.

Wir stellen uns gegen die Pläne der NATO und der Bundesregierung für weitere Aufrüstung und Weltmachtpolitik. Wenn die Regierung von »deutscher Verantwortung in der Welt« spricht, sagen wir: Das muss eine Verantwortung für Abrüstung und friedliche Konfliktlösung sein. Es ist möglich, Krieg und Gewalt zu beenden und allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Das geht aber nur, wenn Konflikte friedlich gelöst werden, wenn konsequent abgerüstet und die Weltwirtschaftsordnung gerecht organisiert wird.

Wir wünschen allen Lesern ruhige Tage der Erholung und Besinnung. Allen Menschen, hier in Esslingen und weltweit, wünschen wir, dass sie ihr Leben in Frieden führen können. Damit möge eine der Botschaften von Weihnachten wahr werden: der Friede der Welt kommt nicht aus den Palästen der Mächtigen und Herrschenden; er liegt bei den Armen, Ausgestoßenen, Niedrigen und Schwachen. Ihnen wird kundgetan und sie erkennen, dass sie sich nicht fürchten sollen, sondern Vertrauen, Gemeinschaft und Solidarität entwickeln können und müssen.